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Wettersatelliten-Bilder aufgenommen in Stuttgart, Germany.

Breitengrad: 48.718, Längengrad: 9.107

Empfänger: R2FX

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Die nächsten Satelliten über Stuttgart, Germany

Satelliten
Name
Beginn Überflug Bild verfügbar Richtung Maximale Höhe
Grad (Ost oder West)
Frequenz
MHz
UTC Lokale Zeit* UTC Lokale Zeit*
NOAA 18 22 Mar 14:29 22 Mar 15:29 22 Mar 14:53 22 Mar 15:53 137.9125
NOAA 15 22 Mar 15:25 22 Mar 16:25 22 Mar 15:53 22 Mar 16:53 137.50
NOAA 15 22 Mar 17:08 22 Mar 18:08 22 Mar 17:32 22 Mar 18:32 137.50
NOAA 19 23 Mar 00:20 23 Mar 01:20 23 Mar 00:47 23 Mar 01:47 137.10
NOAA 18 23 Mar 01:03 23 Mar 02:03 23 Mar 01:31 23 Mar 02:31 137.9125
NOAA 19 23 Mar 02:00 23 Mar 03:00 23 Mar 02:29 23 Mar 03:29 137.10
NOAA 18 23 Mar 02:44 23 Mar 03:44 23 Mar 03:12 23 Mar 04:12 137.9125
NOAA 15 23 Mar 03:37 23 Mar 04:37 23 Mar 04:06 23 Mar 05:06 137.50

* lokale Zeit ist W. Europe Standard Time.

 

 

Wie funktioniert das? Ganz einfach, es gibt niedrig fliegende (ca. 800 km Höhe) Satelliten (NOAA, Meteor u.a.), die in etwa 2 h die Erde umkreisen und dabei stets die Pole überfliegen. So erfassen sie in 12 h die gesamte Erdoberfläche. Während des Fluges wird permanent die Erdoberfläche auf unterschiedlichen Frequenzen abgescannt (nahes und ferneres IR) und diese Daten werden in einem ständigen Datenstrom auf 137 MHz zur Erde gefunkt. Taucht ein Satellit über dem Horizont auf, kann man ihr für ca. 10 bis 15 min empfangen. Die Umwandlung der Daten in ein Bild erfolgt per PC durch das o.g. Programm. Zu sehen sind von jedem Überflug jeweils unterschiedliche Falschfarbendarstellungen:

1. Rund um die Uhr werden Daten des ferneren IR zur Darstellung benutzt. Dabei sind die Wolken mit steigendem Wassergehalt, d.h. steigender Regenwahrscheinlichkeit, mit immer dunkleren Farben eingefärbt. Dabei werden zwei unterschiedliche Auswertungen dieser Daten gezeigt (MICIR und HVCT). Die MCIR Darstellung wird durch grüne Farben der Landmassen beherrscht, die HVCT Darstellung wirkt oft bunter aber zeigt sehr of unnatürliche Farben.

2. Rund um die Uhr wird die Wassertemperatur nach dem gezeigten Schlüssel angegeben. Diese Werte sagen natürlich nur dann etwas aus, wenn die entsprechende Wasserfläche nicht von Wolken verdeckt ist.

3. Tags bei höherem Sonnenstand wird ein zusätzliches Bild aus Daten des nahen und ferneren IR zusammengesetzt - diese Darstellungen wirken in den Farben recht echt und in der Auflösung (ähnlich wie die Tages-HVCT Bilder) am besten.

Die mögliche Auflösung beträgt ca. 4 km. Die Länder- und Festlandgrenzen werden automatisch aus den Flugdaten und den aktuellen Kepplerschen Elementen für jedes Bild errechnet und über das Bild gelegt.

Was benötigt man also? Eine für Rundumempfang auf 137 MHz geeignete Antenne, z.B. einen Kreuzdipol (Turnstile, meine Antenne), einen Empfänger (wegen der benötigten Bandbreite sind Scanner in der Regel schlecht geeignet, dieser EXTERNE LINK zeigt meinen Empfänger), einen PC mit Soundkarte und ein Programm zur Auswertung.

Mehr Information gibt es in Internet z.B. durch Suche der Stichworte NOAA, POES, APT und weather satellite.

Noch Fragen?  P.Scheurich@t-online.de