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Satellit Name |
Beginn des Überflugs | Bild verfügbar | Richtung | Maximale
Höhe in Grad (Ost bzw. West) |
Frequenz MHz |
||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| UTC | Lokale Zeit* | UTC | Lokale Zeit* | ||||
| NOAA 19 | 17 May 01:01 | 17 May 03:01 | 17 May 01:29 | 17 May 03:29 | southbound |
55° E |
137.10 |
| NOAA 18 | 17 May 01:02 | 17 May 03:02 | 17 May 01:43 | 17 May 03:43 | southbound |
15° E |
137.9125 |
| NOAA 18 | 17 May 02:42 | 17 May 04:42 | 17 May 03:11 | 17 May 05:11 | southbound |
80° E |
137.9125 |
| NOAA 19 | 17 May 02:43 | 17 May 04:43 | 17 May 03:25 | 17 May 05:25 | southbound |
27° W |
137.10 |
| NOAA 18 | 17 May 04:23 | 17 May 06:23 | 17 May 04:55 | 17 May 06:55 | southbound |
18° W |
137.9125 |
| NOAA 15 | 17 May 04:25 | 17 May 06:25 | 17 May 05:09 | 17 May 07:09 | southbound |
71° E |
137.62 |
| NOAA 15 | 17 May 06:06 | 17 May 08:06 | 17 May 06:33 | 17 May 08:33 | southbound |
20° W |
137.62 |
| NOAA 19 | 17 May 10:54 | 17 May 12:54 | 17 May 11:22 | 17 May 13:22 | northbound |
26° E |
137.10 |
* lokale Zeit ist W. Europe Daylight Time.
Wie funktioniert das? Ganz einfach, es gibt niedrig fliegende Satelliten (in ca. 800 km Höhe; NOAA, Meteor u.a.), die in etwa 2 h die Erde umkreisen und dabei stets die Pole überfliegen. So erfassen sie in 12 h die gesamte Erdoberfläche. Während des Fluges wird permanent die Erdoberfläche auf unterschiedlichen Frequenzen abgescannt (nahes und ferneres IR) und diese Daten werden in einem ständigen Datenstrom auf 137 MHz zur Erde gefunkt. Taucht ein Satellit über dem Horizont auf, kann man ihn für ca. 10 bis 15 min empfangen. Die Umwandlung der Daten in ein Bild erfolgt per PC durch das o.g. Programm. Zu sehen sind von jedem Überflug jeweils unterschiedliche Falschfarbendarstellungen:
1. Rund um die Uhr werden Daten des ferneren IR zur Darstellung benutzt. Dabei sind die Wolken mit steigendem Wassergehalt, d.h. steigender Regenwahrscheinlichkeit, mit immer dunkleren Farben eingefärbt. Es werden zwei unterschiedliche Auswertungen dieser Daten gezeigt (MCIR-precip und HVCT-prcip). Die MCIR Darstellung wird durch grüne Farben der Landmassen beherrscht, die HVCT Darstellung wirkt oft bunter, zeigt aber auch oft unnatürliche Farben.
2. Rund um die Uhr werden zwei unterschiedliche Darstellungen der Temperaturen gezeigt. Auf den Darstellungen "sea" wird die Wassertemperatur nach dem im Bild gezeigten Schlüssel angegeben. Diese Werte sagen natürlich nur dann etwas aus, wenn die entsprechende Wasserfläche nicht von Wolken verdeckt ist. Land erscheint schwarz und hohe, kalte Wolken sind ebenfalls schwarz. Die Darstellung "therm" zeigt thermisches IR, d.h. Temperaturen über ein sehr weites Spektrum. Man kann hier z.B. sehr gut die niedrigen Temperaturen der Wolken ablesen (Schlüssel im Bild).
3. Tags bei höherem Sonnenstand wird ein zusätzliches Bild aus Daten des nahen und ferneren IR zusammengesetzt (MSA). Diese Darstellungen wirken in den Farben recht echt und in der Auflösung (ähnlich wie die Tages-HVCT Bilder) am besten.
Die mögliche Auflösung beträgt ca. 4 km. Die Länder- und Festlandgrenzen werden automatisch aus den Flugdaten und den aktuellen Kepplerschen Elementen für jedes Bild errechnet und über das Bild gelegt.
Was benötigt man also? Eine für Rundumempfang auf 137 MHz geeignete Antenne, z.B. einen Kreuzdipol (Turnstile, meine Antenne), einen Empfänger (wegen der benötigten Bandbreite sind Scanner in der Regel schlecht geeignet, dieser EXTERNE LINK zeigt meinen Empfänger), einen PC mit Soundkarte und ein Programm zur Auswertung.
Mehr Information gibt es im Internet z.B. durch Suche der Stichworte NOAA, POES, APT und weather satellite.
Noch Fragen? P.Scheurich@t-online.de