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Wettersatelliten-Bilder aufgenommen in Stuttgart, Germany.

Breitengrad: 48.718, Längengrad: 9.107

Empfänger: R2FX

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Die nächsten Satellitenüberflüge über Stuttgart, Germany

Satellit
Name
Beginn des Überflugs Bild verfügbar Richtung Maximale Höhe
in Grad (Ost bzw. West)
Frequenz
MHz
UTC Lokale Zeit* UTC Lokale Zeit*
NOAA 19 29 Jan 23:58 30 Jan 00:58 30 Jan 00:26 30 Jan 01:26
southbound
18° E
137.10
NOAA 19 30 Jan 01:38 30 Jan 02:38 30 Jan 02:09 30 Jan 03:09
southbound
74° W
137.10
NOAA 18 30 Jan 02:12 30 Jan 03:12 30 Jan 02:43 30 Jan 03:43
southbound
64° E
137.9125
NOAA 15 30 Jan 03:04 30 Jan 04:04 30 Jan 03:47 30 Jan 04:47
southbound
16° E
137.62
NOAA 19 30 Jan 03:20 30 Jan 04:20 30 Jan 04:22 30 Jan 05:22
southbound
15° W
137.10
NOAA 18 30 Jan 03:54 30 Jan 04:54 30 Jan 04:36 30 Jan 05:36
southbound
24° W
137.9125
NOAA 15 30 Jan 04:43 30 Jan 05:43 30 Jan 05:13 30 Jan 06:13
southbound
75° W
137.62
NOAA 15 30 Jan 06:23 30 Jan 07:23 30 Jan 06:50 30 Jan 07:50
southbound
15° W
137.62

* lokale Zeit ist W. Europe Standard Time.

Composite MSA
Composite MSA
29 Jan 2012 16:34

Composite MCIR-precip
Composite MCIR-precip
29 Jan 2012 16:34

NOAA 15 MSA
NOAA 15 MSA
29 Jan 2012 16:34

NOAA 15 MCIR-precip
NOAA 15 MCIR-precip
29 Jan 2012 16:34

NOAA 15 HVCT-precip
NOAA 15 HVCT-precip
29 Jan 2012 16:34

NOAA 15 sea
NOAA 15 sea
29 Jan 2012 16:34

 

 

Wie funktioniert das? Ganz einfach, es gibt niedrig fliegende (ca. 800 km Höhe) Satelliten (NOAA, Meteor u.a.), die in etwa 2 h die Erde umkreisen und dabei stets die Pole überfliegen. So erfassen sie in 12 h die gesamte Erdoberfläche. Während des Fluges wird permanent die Erdoberfläche auf unterschiedlichen Frequenzen abgescannt (nahes und ferneres IR) und diese Daten werden in einem ständigen Datenstrom auf 137 MHz zur Erde gefunkt. Taucht ein Satellit über dem Horizont auf, kann man ihr für ca. 10 bis 15 min empfangen. Die Umwandlung der Daten in ein Bild erfolgt per PC durch das o.g. Programm. Zu sehen sind von jedem Überflug jeweils unterschiedliche Falschfarbendarstellungen:

1. Rund um die Uhr werden Daten des ferneren IR zur Darstellung benutzt. Dabei sind die Wolken mit steigendem Wassergehalt, d.h. steigender Regenwahrscheinlichkeit, mit immer dunkleren Farben eingefärbt. Dabei werden zwei unterschiedliche Auswertungen dieser Daten gezeigt (MICIR und HVCT). Die MCIR Darstellung wird durch grüne Farben der Landmassen beherrscht, die HVCT Darstellung wirkt oft bunter, aber zeigt sehr oft unnatürliche Farben.

2. Rund um die Uhr wird die Wassertemperatur nach dem gezeigten Schlüssel angegeben. Diese Werte sagen natürlich nur dann etwas aus, wenn die entsprechende Wasserfläche nicht von Wolken verdeckt ist.

3. Tags bei höherem Sonnenstand wird ein zusätzliches Bild aus Daten des nahen und ferneren IR zusammengesetzt - diese Darstellungen wirken in den Farben recht echt und in der Auflösung (ähnlich wie die Tages-HVCT Bilder) am besten.

Die mögliche Auflösung beträgt ca. 4 km. Die Länder- und Festlandgrenzen werden automatisch aus den Flugdaten und den aktuellen Kepplerschen Elementen für jedes Bild errechnet und über das Bild gelegt.

Was benötigt man also? Eine für Rundumempfang auf 137 MHz geeignete Antenne, z.B. einen Kreuzdipol (Turnstile, meine Antenne), einen Empfänger (wegen der benötigten Bandbreite sind Scanner in der Regel schlecht geeignet, dieser EXTERNE LINK zeigt meinen Empfänger), einen PC mit Soundkarte und ein Programm zur Auswertung.

Mehr Information gibt es im Internet z.B. durch Suche der Stichworte NOAA, POES, APT und weather satellite.

Noch Fragen?  P.Scheurich@t-online.de